Kalter Krieg

Kampf der Systeme

Der Kalte Krieg ging fast nahtlos aus dem Zweiten Weltkrieg hervor. Die einstigen Verbündeten standen sich für die nächsten Jahrzehnte mal mehr mal weniger feindselig gegenüber. Die Welt schien (fast) in zwei Lager geteilt zu sein. Auf der einen Seite der Westen, unter der Führungsmacht der USA und auf der anderen Seite der Ostblock, unter der Führung der Sowjetunion. Berlin und Umgebung wurde zu einem der brisantesten Hotspots des Kalten Krieges, denn hier waren die Weltmächte direkte Nachbarn. Kaum eine Region wurde derart durch die Geschichte des Kalten Krieges geprägt wie Berlin. Was gibt es heute davon noch zu entdecken?


Ein sowjetisches Machtzentrum in Potsdam-Babelsberg

Nach dem Zweiten Weltkrieg lag eines der mächtigsten sowjetischen Institutionen in Deutschland am Babelsberger Griebnitzsee: Das Oberkommando der Besatzungstruppen. Ein täglicher Direktzug nach Moskau unterstrich die Bedeutung Potsdams jener Zeit.

Universität Potsdam Griebnitzsee - zwischenzeitlich auch Sitz des Oberkommandos der sowjetischen Besatzungstruppen
Der Generalshügel in der Lieberoser Heide

Es ist still und friedlich in der Lieberoser Heide. Nur der Wind und vereinzelte Autos auf der nahen Bundesstraße 168 unterbrechen die Ruhe. Wer Einsamkeit sucht, ist in der Liebroser Heide im Südosten Brandenburgs richtig. Es ist wohl einer der am dünnsten besiedelten Landstriche in Deutschland. Von der Aussichtstribüne auf dem ehemaligen Generalshügel öffnet sich der Blick in die weite Landschaft. Doch die Gegend war nicht immer so friedlich und ruhig, wie sie es heute ist.

Generalshügel Lieberoser Heide