Die Idee

Gut Ding will Weile haben. Die Idee zu Berlins Taiga dürfte ihren Ursprung in meiner Kindheit haben. In meiner kindlichen Faszination für diese sonderbare Welt, die mich umgab.

Ich habe meine Kindheit in einer Region verbracht, in der die Sowjetarmee omnipräsent war. Rundherum gab es endlose Kasernenstädte, abgeschirmte Militärobjekte und gigantische Übungsplätze. Der Anblick von sowjetischen Soldaten und hinter Mauern verborgene Militärstädte war für mich vertraut und exotisch zugleich. Die welthistorische Bedeutung des Ganzen war mir als Kind natürlich nicht bewusst. Erst viele Jahre später war ich in der Lage, den Kontext zu begreifen.

Die Geschichte hat mich nie losgelassen. Weit über zwei Jahrzehnte nach dem Fall der Berliner Mauer und dem Abzug der Streitkräfte ist mir klar, in was für einer historisch einmaligen Region ich lebe und aufgewachsen bin. Bewusst gemacht haben mir das auch meine vielen Gäste aus nah und fern, die jedes Mal ins Staunen geraten, wenn sie diese Orte besichtigen und die Geschichten dazu hören.

Daraus ist schließlich das Bedürfnis entstanden, Berlins Taiga zu gründen. Besucher von Berlin und Brandenburg sollen die Möglichkeit haben, diese einzigartige Region mit ihrer besonderen Geschichte zu entdecken. Berlins Taiga spezialisiert sich als erster touristischer Anbieter überhaupt auf die Geschichte, die sich zwischen 1945 und 1994 hier zugetragen hat.

Holger Raschke (Gründer von Berlins Taiga)