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„Man muss gar nicht weit fahren um das Gefühl zu haben, ganz weit weg zu sein.“

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"Genießt diese einzigartige und faszinierende Region.

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tour guide berlin

Alex

"Das Entdecken der sowjetischen Vergangenheit Berlins ist eines der besten Dinge, die man in dieser atemberaubenden Stadt machen kann!"

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Fotograf Joachim Liebe

Joachim Liebe, geb. 1955 in Potsdam, wendete sich nach einer Ausbildung zum Elektriker Mitte der 1970er Jahre der Fotografie zu. Von 1987 bis 1990 studierte er Kulturwissenschaften an der Fachhochschule Potsdam. Seit 1990 ist er als selbständiger Fotograf für zahlreiche Printmedien und Stiftungen tätig. Daneben arbeitet er an eigenen Projekten und Reportagen.

Liebes Bilder waren in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland zu sehen. Für seine Arbeiten wurde er mit mehreren Preisen ausgezeichnet, darunter der Preis der Internationalen Barnack-Biennale (1996 und 1999) und der Fotojournalisten-Preis des Landes Brandenburg (2000). 1995/96 war Liebe Stipendiat der Käthe-Dorsch-Stiftung. Im Jahr 2014 erhielt er ein Aufenhaltsstipendium für das Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg. Joachim Liebe lebt und arbeitet in Potsdam.

Veröffentlichungen:

Joachim Liebe
Vergessene Sieger
Jahre danach

160 S., geb., 220 x 270 mm, Farb- und s/w-Abb.
ISBN 978-3-95462-489-8

Erschienen: März 2015

Deutscher Fotobuchpreis: Nominiert 2016

Auf den Spuren der Sowjetarmee in Ostdeutschland – was war, was ist geblieben

Zwischen 1991 und 1994 zog die damalige russische Besatzungsmacht mehr als 500.000 Menschen samt Material aus dem Gebiet der früheren DDR ab. Am 25. Juni 1994 wurden sie mit einer Militärparade in Berlin offiziell verabschiedet.

Joachim Liebe hat den Abzug mit seiner Kamera festgehalten. Er war in den Kasernen und porträtierte Soldaten und Offiziere, und er dokumentierte Jahre später, was von der Roten Armee geblieben ist – leer stehende Gebäude, verwitternde Propagandaplakate, aber auch bis heute gepflegte und besuchte Grabmale auf den Militärfriedhöfen. Mit seinen Fotografien „von symbolischer Bedeutung und Anmutung“ (T. O. Immisch) hält er ein Stück Zeitgeschichte fest und gibt so den „vergessenen Siegern“ über den Nationalsozialismus ein Gesicht, das überdauern kann.

Mit Beiträgen von Gunther Butzmann (Leiter der kommunalen Friedhöfe in der Landeshauptstadt Potsdam), T.O. Immisch (Kurator für Photographie an der Staatlichen Galerie Moritzburg in Halle), Dr. Jörg Morré (Direktor des Deutsch-Russischen Museums Berlin-Karlshorst) und von Friedrich Schorlemmer (Theologe und DDR-Bürgerrechtler).

LIEBE, JOACHIM: Wende. Wandel. Wiedersehen: 20 Jahre danach. Koehler & Amelang Verlag, Leipzig 2009. 128 S., 19,90 €.

Russenkinder e.V.

Der Verein „Russenkinder e.V.“ mit dem Sitz in Berlin widmet sich dem Phänomen der so genannten "Russenkinder".

„Russenkinder“ sind diejenigen „Besatzungskinder“, die in den von der Roten Armee befreiten Gebieten bzw. später in der DDR von sowjetischen Militärangehörigen gezeugt wurden. Unmittelbar zum Kriegsende 1945 waren diese „Russenkinder“ oftmals das Ergebnis von Vergewaltigungen, später jedoch vor allem von Liebesbeziehungen, die sowohl von der sowjetischen, als auch von der DDR-Staatsführung nicht gerne gesehen wurden. Obwohl viele Tausende Menschen „Russenkinder“ sind, ist dieses Thema in der Öffentlichkeit kaum präsent. Mehr zu den Hintergründen des Phänomens der „Russenkinder“ gibt es hier zu lesen.

Die Bezeichnung „Russenkinder“ ist dabei dem nationalsozialistischen Sprachgebrauch entnommen und somit eigentlich eine negativ konnotierte Fremdbezeichnung. Unter den „Russenkindern“ gab es lange Diskussionen, welchen Begriff sie verwenden sollten. Man einigte sich darauf diese Bezeichnung zu verwenden, denn sie ist kurz, prägnant und auch provokativ. Dem Verein „Russenkinder e.V.“ geht es schließlich darum, die Öffentlichkeit zu erreichen und Betroffenen Hilfe anzubieten.

Konkret bietet der Verein Hilfe bei der Suche nach den Vätern und weiteren Verwandten an. Hierfür sollten im Idealfall einige Angaben wie der Name bekannt sein, sodass eine Suchanfrage an entsprechende Archive gestellt werden kann. Auf der Internetseite sind auch Suchmeldungen veröffentlicht, in der Hoffnung, dass aus der Leserschaft hilfreiche Informationen kommen, um möglicherweise Familien zusammen zu bringen. Die Internetseite von „Russenkinder e.V.“ verfügt über Informationen und Inhalte in sechs Sprachen!

Wir wünschen dem Verein viel Erfolg bei der weiteren Arbeit und freuen uns darauf, den Vereinsmitgliedern einmal durch die Geschichte des sowjetischen Berlins begleiten zu dürfen.

Weitere Informationen:

www.russenkinder.de