Friedhöfe & Ehrenmäler

Letzte Ruhestätten

Infolge des Zweiten Weltkrieges gibt es überall in Deutschland unzählige sowjetische Grabstätten und Friedhöfe. Alleine in der Hauptstadtregion sind Zehntausende Soldaten bei der Schlacht um Berlin gefallen. In vielen Ortschaften wurden in der Nachkriegszeit sowjetische Ehrenmäler errichtet, um den sowjetischen Opfern würdige letzte Ruhestätten zu bieten und dem ritualisierten Gedenken an die Kriegsopfer die nötigen Gedenkorte zu schaffen.


Der sowjetische Ehrenfriedhof Eberswalde

Als einer der wichtigsten sowjetischen Standorte in der DDR verfügte das 50 Kilometer nördlich von Berlin gelegene Eberswalde natürlich auch über einen sowjetischen Ehrenfriedhof. Die Ausmaße zeugen von der einstigen Bedeutung der Stadt.

Sowjetischer Soldatenfriedhof Eberswalde
Sowjetischer Ehrenfriedhof Dahme/Mark

Im weitläufigen Schlosspark von Dahme/Mark liegt unter schattigen Bäumen der sowjetische Ehrenfriedhof der Stadt. Er ist ein Zeugnis der Kämpfe um die Stadt am Ende des Zweiten Weltkrieges.

Sowjetischer Friedhof in Dahme (Mark) © Berlins Taiga - Dein Ausflugsführer in die sowjetische Geschichte
Sowjetischer Ehrenfriedhof Spremberg

Auf dem Georgenberg über der Altstadt von Spremberg liegt der sowjetische Ehrenfriedhof der Stadt. Seit seiner Eröffnung kurz nach dem Kriegsende wurde er zweimal grundlegend umgestaltet, zuletzt 2016.

sowjetischer ehrenfriedhof spremberg georgenberg
Sowjetischer Ehrenfriedhof Müncheberg

Müncheberg östlich vor Berlin war Teil der dritten und letzten deutschen Verteidigungslinie bei der Schlacht um die Seelower Höhen. Nach der Einahme der Stadt durch die Rote Armee war der Weg nach Berlin offen.

Sowjetischer Ehrenfriedhof in Müncheberg © Berlins Taiga - Dein Ausflugsführer in die sowjetische Geschichte