Von Stalinstadt zur Eisenhüttenstadt – Zeitreise in eine sozialistische Planstadt

Öffentliche Termine für exklusive Stadtführung in Eisenhüttenstadt:

Sonntag, 27.Oktober 2019 - 11:30-15:00

Die maximale Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt, um ein optimales Erlebnis zu garantieren.

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Nächster Termin: Sonntag, 27.10.2019

Persönlicher Guide ist Martin Maleschka, Architekt und gebürtiger Eisenhüttenstädter, der ein anerkannter Experte auf dem Gebiet der Nachkriegsarchitektur und sozialistischen Stadtentwicklung ist. Ende 2018 erschien sein viel beachtetes Buch über Baubezogene Kunst in der DDR.

Eisenhüttenstadt entstand in den 1950er Jahren als sozialistische Planstadt um ein riesiges Eisenhüttenwerk. Die kommunistische "Musterstadt" trug in ihren ersten Jahren den Namen Stalinstadt, wurde dann aber im Zuge der Entstalinisierung umbenannt.

Die geführte 3,5-stündige Tour in Eisenhüttenstadt ermöglicht eine Zeitreise in die Architekur und die Geschichte der DDR. Obwohl sogar Hollywood-Star Tom Hanks ein Fan von „Iron Hut City“ ist, gilt die Stadt nach wie vor als Geheimtipp für Ausflüge in der Region Berlin!

Die Stadtführung startet am Zentralen Platz in Eisenhüttenstadt und führt durch das Zentrum zu den Wohnkomplexen I bis IV. Direkt neben der Innenstadt liegt das riesige Werksgelände, das der Stadt ihren Namen gab.

Am ehemaligen Platz der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft im Wohnkomplex I ist die Atmosphäre der Vergangenheit deutlich zu spüren. Das Sowjetische Ehrenmal überrascht die Besucher mit einer Besonderheit.

Die Lindenallee in Eisenhüttenstadt war früher die Magistrale, mit dem Friedrich-Wolf-Theater und zahlreichen Geschäften. Neben dem einstigen Hotel Lunik thront ein riesiges Mosaik von Walter Womacka im Stil des sozialistischen Realismus über der einstigen Magistrale.

Der Zentrale Platz zeugt davon, dass hier einmal Großes geplant war, aber aufgrund der Ressourcenknappheit in der DDR nicht alle Pläne realisiert wurden.

Die Tour endet am Dokumentationszentrum für Alltagskultur der DDR. Der fakultative Besuch dieses Museum lohnt und rundet den Ausflug nach Eisenhüttenstadt ab.

Alle Teilnehmer erhalten als Bonus ein exklusives 5er-Set Postkarten mit Motiven aus Eisenhüttenstadt!

Diese Stadtführung kann auch als private Stadtführung zu einem anderen Termin gebucht werden! Weitere Informationen zur Stadt Eisenhüttenstadt gibt es in unserem digitalen Ausflugsbegleiter.

Das sagen unsere Gäste

"Sehr geehrter Herr Maleschka, vielen Dank für Ihre sehr schöne weil lebensnahe Führung. Meiner Frau und mir hat es sehr gut gefallen, weil es nicht um Politik ging, sondern um Architektur im Raum und die - auch historischen Bezüge - untereinander."

Dr. Mann, Berlin

Kurz & Knapp

Treffpunkt:

Am Zentralen Platz, vor dem Rathaus (Koordinaten: 52.145716, 14.629742)

Start ist 11:30, damit auch die Anreise mit der Regionalbahn aus Richtung Berlin bzw. Frankfurt/Oder möglich ist.

Endpunkt:

Dokumentationszentrum für Alltagskultur der DDR

Dauer:

Etwa 3,5 Stunden, ca. 3 Kilometer Spazierwegstrecke

Die Tour findet selbstverständlich bei jedem Wetter statt. Bitte an adäquate Kleidung und bequeme Schuhe denken.

Preis:

25 € pro Person (max. 15 Personen) - größere Gruppen sind auch als private Stadtführung möglich

(für diese Tour bieten wir keine Ermäßigungen an; wir bitten um Verständnis)

Sprache:

Deutsch


Was ihr bekommt:

+ eine außergewöhnliche Stadtführung

+ einen sympathischen, lokalen Guide & Architektur-Experten

+ ein exklusives 5er Set Postkarten mit Motiven aus Eisenhüttenstadt als Bonus

+ eine spannende Tour durch die einstige Stalinstadt/ heutige Eisenhüttenstadt vom Spezialisten für Touren zur sowjetischen Geschichte in der Region

+ die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Innenstadt von Eisenhüttenstadt und Einblicke in das Leben der sozialistischen Planstadt