Presse & Medien

Berlins Taiga ist ein besonderer Ausflugsbegleiter für die sowjetische Geschichte in Berlin und Brandenburg. Wir bieten Stadtführungen, Touren und auf unserer Internetseite einen digitalen Ausflugsführer an.

Gegründet: 2017

Ansprechpartner: Holger Raschke

Kontakt: holger.raschke [at] berlinstaiga.de

Tel. 0160 - 5 111 887

Medien- und Presseberichte über Berlins Taiga

Märkische Onlinezeitung: Geschichte erradeln: Neue Stadtführung in Brandenburg an der Havel [2020, Deutsch]

Super Illu, Nr. 35 (Jubiläumsausgabe): So sehe ich das! (Interview) [2020, Deutsch]

RBB-Doku: Leben im Takt des Stahlwerks [2020, Deutsch]

Märkische Allgemeine Zeitung (Brandenburg an der Havel): Stadtführer startet neue Führung mit Fahrradtour [2020, Deutsch]

RBB Brandenburg Aktuell: Anekdoten vom Schloss Cecilienhof [2020, Deutsch]

Super Illu, Nr. 33: 70 Jahre Eisenhüttenstadt. Viel schöner, als man denkt [2020, Deutsch]

maenner*: 75 Jahre Kriegsende: Auf den Spuren der Befreiung [2020, Deutsch]

Lonely Planet Magazine Niederlande: Treinreis Naar Vrijheid [2020, Niederländisch]

Railtripping: Battle of Berlin: 15 silent witnesses. Traces of the last major battle of WWII [2020, Englisch & Deutsch]

De Telegraaf: Sporen door de oorlog [2020, Niederländisch]

Moskauer Deutsche Zeitung: Auf den Spuren der Sowjetarmee [2020, Deutsch]

Dein Potsdam Podcast: Potsdams bewegte Zeiten [2020, Deutsch]

Neues Deutschland: Letzte Spuren der Sowjetsoldaten [2019, Deutsch]

The Guardian: Mural superiority: the fight over Germany's cold war art heritage [2019, Englisch]

Welt: Was von der Sowjetunion in Deutschland übrig blieb [2019, Deutsch]

ARTE: Urbex im Osten (1/8). Die rote Armee ist weg [2019, Deutsch & Französisch]

Märkische Allgemeine Zeitung: Zeugnis der DDR-Grenze bleibt [2019, Deutsch]

Super TV: Explosives Erbe [2019, Deutsch]

MittZeit: Berlins Taiga. Eine besondere Führung durch den Park Babelsberg [2019, Deutsch]

Potsdamer Neueste Nachrichten: Potsdam zwischen Kasernen und Welterbe [2019, Deutsch]

Von-Ort-zu-Ort-Reiseblog: Park Babelsberg – eine Führung mit Berlins Taiga [2019, Deutsch]

Märkische Allgemeine Zeitung: Sechs außergewöhnliche Touren durch Potsdam [2019, Deutsch]

Berliner Akzente: Berlin unterm Roten Stern [2018, Deutsch]

Märkische Allgemeine Zeitung: Sowjet-Stätten als Ausflugsziele [2017, Deutsch]

Märkische Allgemeine Zeitung: Auf den Spuren der Sowjetarmee [2017, Deutsch]

Cee Cee: Berlins Taiga. Die sowjetische Vergangenheit neu entdecken [2017, Deutsch]

Cee Cee: Berlins Taiga. Discover the Soviet secrets of this city [2017, English]

Vivra-A-Berlin.com: Berlins Taiga. Au coeur de la guerre froide [2017, Francais]

An Englishman in Berlin: Soviet Berlin with Holger Raschke [2017, English]

Hendrik Wintjen: Diving deep into the Soviet history of Germany’s capital: Berlins Taiga [2017, English]

PM Press: Berlins Taiga [2017, English]

Von Ort zu Ort:  „Sowjetisches Berlin – Durch die Rote Metropole“ eine Stadtführung mit Berlins Taiga [2017, Deutsch]

Pressemitteilungen

03.07.2020

Neue Stadtführung in Brandenburg an der Havel:
Rauchende Schlote, rote Sterne und Ostmoderne - Fahrradtour durch Brandenburg/Havel

Ab August 2020 wird es in Brandenburg an der Havel eine neue Stadtführung geben, die einen neuen Blick auf die jüngere Vergangenheit dieser geschichtsträchtigen Stadt wirft. Das Thema der geführten Radtour ist die Zeit ab 1945. Veranstaltet werden die Führungen vom jungen Unternehmen „Berlins Taiga“, das Stadtführungen in Berlin, Potsdam und im Land Brandenburg mit speziellem Fokus auf die Geschichte nach 1945 anbietet.

Zum Ende des Zweiten Weltkrieges wurde Brandenburg von der Roten Armee eingenommen, die sogleich die deutschen Kasernen übernahmen und bis in die 1990er Jahre in der Stadt blieben. In den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Industriestandort Brandenburg u.a. mit dem Bau des Stahl- und Walzwerkes wieder ausgebaut. Es entstanden große, moderne Wohngebiete für die Arbeiterfamilien, die als Symbol für den sozialistischen Städtebau galten. Ein Kurz-Besuch im Industriemuseum steht ebenfalls auf dem Programm. Auch die Zeit der Transformation nach 1989/90 soll bei der 3,5-stündigen Fahrradtour thematisert werden.

Gästeführer Christian Heise (49) ist in Brandenburg aufgewachsen und bereits seit einigen Jahren als Stadtführer aktiv: „Der Blick auf die Geschichte nach 1945 ist ein sehr reizvolles aber bisher in Führungen eher selten behandeltes Thema, zu der viele Menschen jedoch einen direkten Bezug haben.“

Auch „Berlins Taiga“-Gründer Holger Raschke (38) glaubt, dass Interesse für solche Touren in Brandenburg an der Havel vorhanden ist: „Viele Berliner oder Potsdamer kennen die Stadt kaum. Unsere Erfahrungen mit den Touren in Potsdam oder Eisenhüttenstadt zeigen, dass die jüngere Geschichte sehr gefragt ist – und auch Brandenburger können ihre Stadt so noch mal anders kennenlernen. Hinzukommt, dass in Zeiten von Corona der Regionaltourismus boomt.“

Die Stadtführung findet in kleinen Gruppen mit bis zu 15 Personen statt. Das Ticket beläuft sich auf 25€ pro Person (ohne Fahrrad) oder 40€ inklusive Leihfahrrad und ist vorab online über „Berlins Taiga“ zu buchen.

Termine:
Sa, 22.08.2020, 11:15 Uhr, Treff: Hauptbahnhof Brandenburg an der Havel (Bahnhofvorplatz)
Sa, 26.09.2020, 11:15 Uhr, Treff: Hauptbahnhof Brandenburg an der Havel (Bahnhofvorplatz)
Sa, 17.10.2020, 11:15 Uhr, Treff: Hauptbahnhof Brandenburg an der Havel (Bahnhofvorplatz)

Buchung und weitere Informationen:
https://berlinstaiga.de/stadtfuehrungen-touren/brandenburg-havel/

Pressekontakt:
Holger Raschke (Berlins Taiga)
holger.raschke@berlinstaiga.de
Tel. +49 160 5111 887

 

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24.01.2020

Stadtführungen zum 70-jährigen Jubiläum von Eisenhüttenstadt 

An sieben Terminen im Jahr 2020 wird es besondere Stadtführungen durch Eisenhüttenstadt geben, die sowohl die siebzigjährige Stadtgeschichte als auch DDR-Architektur und Stadtentwicklung in den Blick nehmen.

Gästeführer ist Martin Maleschka, gebürtiger Eisenhüttenstädter und Architekt, Fotograf sowie Experte für Nachkriegsmoderne. Ende 2018 erschien sein viel beachtetes Buch über Baubezogene Kunst in der DDR.

Veranstaltet werden die Führungen vom jungen Unternehmen „Berlins Taiga“, das Stadtführungen in Berlin, Potsdam und im Land Brandenburg mit dem speziellen Fokus auf die die Geschichte ab 1945 anbietet.

Mit einem Parteitagsbeschluss der SED im Sommer 1950 begannen vor 70 Jahren in der jungen DDR die Planungen für ein Eisenhüttenkombinat mit dazugehöriger Wohnstadt. Noch im selben Jahr erfolgte der Projektbeginn und in den folgenden Jahren wurden Werk und die auf dem Reißbrett geplante Stadt aus dem märkischen Boden gestampft. Schon bald zogen junge Familien aus der gesamten DDR in diese „sozialistische Musterstadt“.

Die städtebaulichen und architektonischen Richtlinien spiegeln das zeitgemäße Bauen in der DDR. Anfangs im Stil der „Nationalen Bautradion“ der 1950er Jahre, wurde ab den 1960er und 1970er Jahren modern weiter gebaut. Doch mit den wirtschaftlichen Problemen und der Ressourcenknappheit in der DDR konnte man schon bald nicht mehr den ambitionierten Ansprüchen der Stadtplanung gerecht werden.

Nach der Wende hatte die Stadt mit Deindustrialisierung, Massenarbeitsloigkeit und Abwanderung zu kämpfen. Viele Wohngebiete sind mittlerweile wieder zurück gebaut. So ist das Wohngebiet, in dem Martin Maleschka seine Kindheit verbrachte bereits komplett abgerissen. Das Zentrum Eisenhüttenstadts steht heute jedoch großflächig unter Denkmalschutz.

Die Stadtführungen finden in kleinen Gruppen mit jeweils 15 Personen statt, sodass die Gesamtzahl der Plätze limitiert ist. Ein Ticket kostet 25,00€ und ist über online bei „Berlins Taiga“ erhältlich.

Termine:

Sonntag, 08.03.2020, 11:30-15:00

Sonntag, 12.04.2020, 11:30-15:00

Sonntag, 17.05.2020, 11:30-15:00

Samstag, 22.08.2020, 11:30-15:00

Samstag, 12.09.2020, 11:30-15:00

Samstag, 31.10.2020, 11:30-15:00

Sonntag, 22.11.2020, 11:30-15:00

Buchung und weitere Informationen: https://berlinstaiga.de/stadtfuehrungen-touren/tagesausfluege-aus-berlin/eisenhuettenstadt-stadtfuehrung/

 

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18.Februar 2019:

Die außergewöhnliche sowjetische Geschichte der Region entdecken

„Berlins Taiga“ wurde 2017 als erstes Tourismusunternehmen gegründet, das neben kostenlosen Ausflugstipps auch Stadtführungen und Touren zur sowjetischen Geschichte in der Region Berlin und Brandenburg anbietet.

Ein Online-Ausflugsbegleiter auf der Website https://berlinstaiga.de ermöglicht es Einheimischen und Gästen der Region, mithilfe einer dynamischen Karte diese vielseitige und welthistorisch bedeutende Regionalgeschichte zu entdecken.

Verschiedene Kategorien wie „Zweiter Weltkrieg“, „Museen & Gedenkstätten“, „Friedhöfe & Ehrenmäler“, „Kalter Krieg“, „Haft- und Repressionsorte“, „Kultur & Architektur“, „Sowjetarmee in Deutschland“ und „Lost Places“ zeigen, wie intensiv diese Vergangenheit die Geschichte beeinflusste und welche Spuren bis heute erhalten geblieben sind. Zusätzlich gibt es in der Rubrik „Storys“ Anekdoten von Zeitzeugen, die dabei helfen, diese Vergangenheit zu verstehen.

Die Touren von Berlins Taiga beschäftigen sich folglich mit dem Erbe aus der fast 50-jährigen Stationierung sowjetischer Truppen zwischen dem Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 und dem Abzug der letzten russischen Soldaten aus Deutschland im Jahr 1994.

Die einzelnen Rundgänge handeln von der Einnahme Berlins durch die Rote Armee, der Installation der sowjetischen Besatzungsmacht, dem Kalten Krieg, dem Leben hinter dem „Eisernen Vorhang“ oder der sozialistischen Stadtentwicklung in Berlin, Potsdam sowie Eisenhüttenstadt.

Mit der Saison 2019 hat „Berlins Taiga“ nunmehr 13 verschiedene Touren im Angebot. Ob zu Fuß durch ehemalige Sperrgebiete, mit dem Kajak auf dem einstigen „Eisernen Vorhang“ entlang der damaligen Grenze zwischen den Weltsystemen oder mit dem Fahrrad durch die Geschichte der letzten acht Jahrzehnte: „Berlins Taiga“ ergänzt das touristische Angebot in Berlin, Potsdam und Umland um einen außergewöhnlichen Fokus.

Gründer und Tourismusmanager Holger Raschke ist in Potsdam und dem Fläming in unmittelbarer Nachbarschaft mit der sowjetischen bzw. russischen Präsenz aufgewachsen. Neben der fachlichen Expertise tragen vor allem die starken biografischen Bezüge dazu bei, dass „Berlins Taiga“ von seinen Gästen stets ausgezeichnete Bewertungen (z.B. TripAdvisor) erhält.

Das Jahr 2019 ist für Berlin/ Brandenburg zudem ein besonderes Jahr. Es jährt sich nicht nur der Mauerfall zum 30.Mal, sondern es ist auch das 25-jährige Jubiläum des Abzuges der sowjetischen bzw. russischen Streitkräfte. Im Sommer 1994 sind die letzten Soldaten aus Deutschland abgezogen. Die Abschiedszeremonien fanden am 31.August auf dem Gendarmenmarkt (Konzerthaus) und dem Sowjetischen Ehrenmal im Treptower Park statt.

Für Medienvertreter bietet „Berlins Taiga“ Presseführungen an. Für weitere Informationen, Rückfragen zu „Berlins Taiga“ oder eine Terminabsprache kontaktieren Sie bitte Holger Raschke.

Erben des Sieges © Berlins Taiga