Lost Places

Verlassene Orte

Mit dem Abzug der sowjetisch-russischen Truppen am Anfang der 1990er Jahre sind viele verlassene Orte zurückgeblieben. Wo einst Abertausende Menschen stationiert waren und lebten, ist plötzlich niemand mehr. Wenn solche Orte nicht saniert und weiter genutzt werden können, verfallen sie weiter. Die Natur holt sich diese Geisterstädte zurück.

Lost-Places-Poster in unserem Shop!

Touren mit "sowjetischen" Kleinbus u.a. zu sowjetischen Lost Places in Brandenburg.


Das Lichtspieltheater der Jugend in Frankfurt (Oder)

Erbaut im Stil des Sozialistischen Klassizismus der 1950er Jahre ist das Lichtspieltheater der Jugend in Frankfurt (Oder) ein typischer Kulturpalast der jungen DDR. Das einstige Kulturzentrum der Stadt soll nach jahrzehntelangem Leerstand bald wieder in neuem Glanz erstrahlen.

Lichtspieltheater der Jugend Frankfurt an der Oder
Die Steppe des Kalten Krieges

Geschosshülsen und Raketenreste lassen die endlosen Weiten eines ehemaligen sowjetischen Truppenübungsplatz wie eine Steppenlandschaft des Kalten Krieges erscheinen.

Wildnis auf einem ehemaligenTruppenübungsplatz in Brandenburg
Das ehemalige Terrassenrestaurant “Minsk” in Potsdam

Vom Terrassenrestaurant Minsk auf dem Brauhausberg in Potsdam hatte man einst einen wundervollen Blick auf die Potsdamer Innenstadt. Im Januar 2019 wurde beschlossen, dass vom Abriss bedrohte Gebäude zu erhalten – allerdings unter bestimmten Voraussetzungen .

terrassenrestaurant minsk potsdam
Das sowjetische Krankenhaus in Beelitz-Heilstätten

Das größte Krankenhaus der Sowjetunion außerhalb der UdSSR befand sich südwestlich von Berlin in Brandenburg. Durch die permanente Präsenz von rund einer halben Million sowjetischen Militärangehörigen wurde natürlich auch entsprechende Infrastruktur benötigt.

Sanitätssoldat Beelitz Heilstätten
Im Bunkerwald (VIDEO) – Sowjetische Bunker im Wald

Kurzes Videoprojekt über eine sowjetische Bunkeranlage im Wald in Brandenburg. Dieser Bunkerkomplex besteht aus zwei Bunkertypen, die aus Fertigteilen montiert sind. Höchstwahrscheinlich war es ein gedeckter Kommandobunker für eine der in der DDR stationierten sowjetischen Armeen.

Sowjetische Bunker im Wald (VIDEO) -- Lost Places Brandenburg
Eine Kreuzung im Wald

Bis zu 50 Flugplätze nutzten die sowjetischen Streitkräfte nach dem Zweiten Weltkrieg im Osten Deutschlands. Die Fliegerstädtchen waren im Kalten Krieg das Zuhause von Tausenden Soldaten, Zivilangestellten und Familien.

Lost Places Brandenburg Fliegerhorst
Die sowjetische Stadt im Wald

Einst lebten Tausende Sowjetsoldaten in dieser sowjetischen Kaserne am Rande eines Truppenübungsplatzes. Heute ist es einer neben zahlreichen sowjetischen Lost Places in Brandenburg.

Propagandabild Lost Places Brandenburg
Das Olympische Dorf Elstal bei Berlin

Als Mustersiedlung für die Olympischen Sommerspiele 1936 erbaut, war das Olympische Dorf westlich von Berlin Spandau die längste Zeit seiner Existenz ein ganz besonderer Standort der sowjetischen Armee.

Speisehaus der Nationen Olympisches Dorf Elstal

Was sind Lost Places?

Lost Places sind architektonische Strukturen, die nicht mehr in ihrer ursprünglich erdachten Funktion genutzt werden. Es sind meistens Bauwerke, die verlassen bzw. aufgegeben und mitunter dem Verfall preisgegeben sind. Bauwerk meint hierbei nicht nur Gebäude, sondern auch technische Einrichtungen oder unterirdische Anlagen.

Warum gibt es in Brandenburg so viele Lost Places?

Lost Places kann man im Prinzip überall finden. Für Brandenburg gibt es mehrere Faktoren, warum hier besonders viele Lost Places zu finden sind. Als zwei wichtige Gründe kann man folgende festhalten: 1. die Nähe zur Hauptstadt Berlin 2. das Ende der DDR und damit einhergehend die Deindustrialisierung also die Abwicklung zahlreicher Industrien und Gewerbeflächen sowie die Aufgabe zahlreicher zuvor militärisch genutzter Areale und Objekte infolge des Ende des Kalten Krieges

Ist es erlaubt Lost Places zu besuchen?

Im Regelfall ist es offiziell nicht erlaubt, einen Lost Place zu besuchen. Obwohl sich augenscheinlich niemand um diese Orte kümmert, gibt es dennoch Eigentümer bzw. Verantwortliche, die alleine schon aus Gründen der Sicherheit nicht wollen, dass jemand diese Orte betritt. Leider ist das Verhalten vieler Menschen tatsächlich problematisch, wenn sie diese (historischen) Orte nicht respektieren und Dinge zerstören oder entwenden. Daher gilt in der „Szene“ eigentlich folgende goldene Regel: Nimm nichts außer Bilder (Fotos), hinterlasse nichts außer Fußspuren!