Frankfurt (Oder) Stadtführung – Von einer DDR-Bezirksstadt zur Doppelstadt im Herzen Europas

Öffentliche Termine für die Stadtführung in Frankfurt (Oder):

++Hier veröffentlichen wir demnächst die öffentlichen Termine++

Start jeweils um 11:30 (bitte ca. 15 Minuten vorher am Treffpunkt sein; die Touren starten pünktlich!)
Ende ca. um 14:30

Die maximale Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt, um ein optimales Erlebnis zu garantieren.

Diese Stadtführung ist auch als private Tour möglich. Bitte kontaktieren Sie uns!

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Frankfurt (Oder) musste sich schon oft neu erfinden. In den letzten Kriegswochen wurde die Oderstadt 1945 zur Festung erklärt, zurück blieb ein Trümmerhaufen. Aus den Ruinen wurde eine DDR-Bezirksstadt, wiederaufgebaut im Geiste der sozialistischen Planstadt.
Deindustrialisierung und Abwanderung von knapp einem Drittel der Einwohner:innen Frankfurts prägten die Jahre nach der Wende. Doch die Zusammenarbeit mit der polnischen Partnerstadt Słubice, die Ansiedlung der Europa-Universität Viadrina und viele kleine und große Initiativen aus der Stadtgesellschaft bergen spannende Potentiale für die Zukunft dieser europäischen Doppelstadt.
Die abwechslungsreiche Stadtführung durch Frankfurt (Oder) ermöglicht Euch einen einmaligen Blick auf den Wandel und das Leben in dieser Stadt, gespickt mit zahlreichen Anekdoten ihrer Einwohner:innen.
Startpunkt ist der Bahnhof. Von dort geht es zunächst entlang einer ehemaligen Brauerei am Ferdinandsberg zum sowjetischen Ehrenmal, welches im November 1947 eingeweiht wurde. Gleich um die Ecke befindet sich die ehemalige SED-Bezirksparteischule, heute ist dort der Campus der Europa-Universität Viadrina angesiedelt.
Danach führt die Stadtführung durchs Frankfurter Stadtzentrum, das zu DDR-Zeiten infolge der Kriegszerstörungen neu aufgebaut wurde. Hier geben sich das höchste Gebäude Brandenburgs, der Oderturm, und die backsteingotische Marienkirche die Hand.
Auch in Frankfurt (Oder) prägt Kunst im öffentlichen Raum das Stadtbild, so unter anderem in der Großen Scharrnstraße, welche in den 1980er Jahren als spätmoderne Boulevard-Meile geplant und aufgebaut wurde.
An der Stadtbrücke ins polnische Słubice gibt es nicht nur einen Oderblick auf Europas größten naturbelassenen Fluss, sondern auch auf die in Plattenbauweise errichtete Stadtkrone Frankfurts. Stromabwärts begleitet uns der Fluss zum ehemaligen Stasi-Gefängnis und zur Friedenskirche.
Nach einem kurzen Abstecher am Karl-Marx Denkmal gehen wir durch das DDR-Neubaugebiet am Pablo-Neruda-Block.
Unsere Stadtführung durch Franfurt an der Oder endet im Stadtzentrum am ehemaligen Lichtspieltheater der Jugend, ein ehemaliges Kulturhaus im Stile des sozialistischen Klassizismus. Das Gebäude, mit dem viele Frankfurterinnen und Frankfurter ganz persönliche Erinnerungen verbinden, soll nach jahrzehntelangem Leerstand nun in ein Kunstmuseum umgewandelt werden.
Vom Endpunkt im Stadtzentrum gelangt man entweder über kurzem Weg zurück zum Bahnhof oder kann individuell Franfurt (Oder) erkunden.

Kurz & Knapp

Treffpunkt:

Bahnhof Frankfurt (Oder), Bahnhofsvorplatz (Koordinaten: 52.337386, 14.547508)

Startzeit ist 11:30 (Anreise z.B. mit RE1 aus Berlin Ankunft 11:07)

Endpunkt:

Lichtspieltheater der Jugend (650 Meter vom Bahnhof entfernt)

Dauer:

Etwa 3 Stunden, ca. 4 Kilometer Fußwegstrecke

Die Tour findet selbstverständlich bei jedem Wetter statt. Bitte an adäquate Kleidung und Verpflegung/Wasser denken.

Preis:

25 € pro Person

Gesamtgruppengröße max. 15 Personen

für Gruppen sind

(für diese Tour bieten wir keine Ermäßigungen an; wir bitten um Verständnis)

Sprache:

Deutsch (Englisch auf Anfrage bei privaten Führungen)

Was ihr bekommt:

+ eine außergewöhnliche Stadtführung durch Frankfurt an der Oder

+sympathische, lokale Guides für die nötige Portion Lokalkolorit

+ spannende Einblicke in die jüngere Geschichte von Frankfurt/Oder

+ eine Tour vom Spezialisten für sowjetische sowie DDR-Geschichte in der Region Berlin/Brandenburg

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